mOsi trifft Stephanie Fischer

Foto: Björn Schick

Hallo Steffie, stell dich doch bitte mal kurz vor. Du bist quasi „Head of New Star Media“ wie es auf neudeutsch so schön heißt.
Was ist New Star Media?
Als ich 2004 neben meinem Volo bei einer TV-Redaktion auch für die Pressestelle der Daily-Soap „Marienhof“ (Bavaria Film) gejobbt habe, bildete ich mir ein, ich bräuchte für meine eigene freie Arbeit einen Namen. Das war New Star Media. Schon verrückt, wie sich alles entwickelt hat. Einmal vom Fieber der Medienworkaholics – Hand aufs Herz: wir haben alle irgendwie einen an der Waffel – gepackt, für immer dabei. Inzwischen habe ich mich selbstständig gemacht und decke mit New Star Media als Kommunikationsbüro die Bereiche Redaktion (Print, Buch, Online), Lektorat und Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ab. Das ist eine tolle Mischung und ich bin dankbar für jede Begegnung und jeden Kontakt.

Du bist ja mit Deinen „Schützlingen“  ganz oft in München auf Premieren und auf dem roten Teppich unterwegs. 
Wie ist es so als VIP?

DerKultur.blog
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VIPs sind ja „meine Schützlinge“, ich bin nur die Person hinter den Kulissen. Die, die im Vorfeld von Events guckt, dass die bekannten Persönlichkeiten namentlich auf der Presseliste für die Journalisten stehen, dass sie Interviews geben, das Blitzlichtgewitter losgeht, sobald sie auf dem Red Carpet stehen und den Pressefotografen die Namen zuflüstert. Tatsächlich sind die Events aber nur ein Bruchteil von dem, was eigentlich in der PR-Arbeit steckt. Und sie sind eine schöne Abwechslung zum Texten für meine Redaktionsprojekte.

Frühaufsteher oder Morgenmuffel?
Wer steht schon gerne früh auf? Aber ein Morgenmuffel bin ich nicht. 
Kaffee oder Tee?
Definitiv Kaffee mit Milch! Mindestens drei große Tassen am Tag.

Wie sieht die erste Stunde deines Tages aus?
Wecker weiterstellen, zweimal. Aufstehen, ins Bad gehen, dann Jalousien hoch, Fenster auf, Kaffee machen, Laptop starten. Arbeiten.

😉

Welche Musik hörst du, wenn du unterwegs bist?
Natürlich Deutsch-Pop-Songs meines PR-Projekts ZU ZWEIT  Ansonsten alles, was im Radio läuft. Und ich mag Coldplay, R.E.M., Bon Jovi und Johannes Oerding, wobei ich auch gerne bei Newcomern reinhöre. So habe ich die schwedische Band Kaiakfür mich entdeckt.

Hast du einen Lieblingsplatz in München?
Es gibt wirklich jede Menge wunderbare Plätze in der Stadt. Sogar so viele, dass ich am München-Buch „101 großartige Dinge“ mitgeschrieben habe. Für mich persönlich ist München vor allem Familie, Freunde und Heimat, aber auch gemütliches Beisammensein im Hirschgarten in Laim, spazieren durch den Nymphenburger Schlosspark, ein Picknick am Olympiaberg oder sich eine Portion Glück durchs Händereiben an der goldenen Löwenschnauze vor der Residenz holen.

Ist Social Media für dich eher Fluch oder Segen?
Einerseits Fluch, weil man viel zu viel am Smartphone hängt. Andererseits eine tolle Möglichkeit, um auf seine Projekte aufmerksam zu machen und so im besten Fall neue Aufträge erhält.

Auf was bist du besonders stolz?
Ich habe kleine und auch größere Umwege genommen, wenn ich gemerkt habe, dass ich mein berufliches Ziel nicht auf geradem Weg erreiche. Dass ich jetzt die Arbeit machen kann, die ich liebe, darüber freue ich mich wirklich jeden Tag aufs Neue.

Gibt es etwas, was du dir in letzter Zeit gegönnt hast?

Foto: Björn Schick

Tatsächlich erst neulich einen großen Eiskaffee bei einem Treffen mit meinem besten Kumpel. Zeit mit der Familie und den Freunden ist so kostbar, weil wir wissen, dass sie begrenzt ist. Das sind die Sonnenstrahlen.

Für was gibst du gerne Geld aus?
Ich geb nicht gerne Geld aus. Nur wenn es sein muss für Miete, Essen, Trinken, Haushalt und natürlich, wenn der Henkel der Handtasche reißt.

Wie entspannst du?
Kaum blinzelt die Sonne raus, zieht es mich schon vor die Tür. Rund um den Tegernsee gibt es lauschige Plätzchen. Man sitzt am Steg, lässt die Füße ins Wasser baumeln, guckt auf die Weite des Sees, in dem sich die Berge spiegeln und um einen herum ist nichts als Ruhe. Herrlich – vor allem im Medienalltag, der oft daraus besteht, von einem Termin zum anderen zu hetzen, auf Kommando kreativ zu sein und zu Netzwerken. Ich bin gefühlt ständig am Quatschen, vermutlich genieße ich deshalb die Momente der Stille umso mehr. Und ich empfinde es als unglaubliches Freiheitsgefühl, wenn ich bei einem Ausflug unerwartet an einem Flecken irgendwo im Nirgendwo lande und alles scheint einfach perfekt.

Was schiebst du immer wieder gerne auf?
Rasen mähen. Nur leider kennt der keine Gnade und wächst immer weiter…

Welche Pläne hast du für die Zukunft?
Mich selbstständig zu machen, war die beste Entscheidung überhaupt. Mein Job verschwimmt quasi mit meiner Freizeit. An dem Satz: „Selbst und ständig“ ist was Wahres dran. Ich muss erst noch lernen, mir auch kleinere Pausen einzuplanen, damit ich mit frischem Kopf an meinen bisherigen Projekten weiterarbeiten und neue Aufträge – vor allem im Buch-Bereich, das wäre toll – akquirieren kann. Besonders freue ich mich auf mein eigenes Online-Magazin, das ich bald zusammen mit Tom von der Isar starten werde.
Welche Frage wird dir selten oder nie gestellt, die du aber gerne mal beantworten möchtest?

Nachdem das mein erstes Interview ist, habe ich mir darüber noch nie wirklich Gedanken gemacht und sage vielen Dank für das schöne Gespräch!

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